Life in a Nutshell

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Die Quelle entspringt...

Ein neues Blog wurde soeben eröffnet, ein Teil meiner Selbstverwirklichung. Hier kann ich mich frei entfalten, meine Gedanken sortieren und euch mitunter unterhalten.

Ergötzt euch an Liebe und Trauer. Lasst mich euer Herz berühren. Fühlt meinen Schmerz und lasst mich euch Hoffnung geben, wo das Leben es nicht kann.

Doch nicht nur an Gefühlen soll sich eure Seele erfreuen. Erfahrt etwas über mein Leben, meine Überlegungen, über mich. Erwartet alles und nichts, denn auch das reichste Gut weiß nicht jedem zu gefallen.

demagoge verlinken 1.4.07 18:52, kommentieren

Führe mich aus der Dunkelheit...

Und wenn nur ein Funken Hoffnung in deinem Herzen brennt, so soll jeder Stern erlischen,
doch lasse mich nicht in Dunkelheit verweilen.


Es ist Verwirrung, Unwissenheit, Machtlosigkeit, es ist Dunkelheit, die mich umgibt.
Sollte das Liebe sein?
Ich bin Single, Single auf Lebenszeit. Auf meine erfolglose Vergangenheit folgt eine aussichtslose Zukunft. Denn trotz regen Interesses an mir, liebt niemand meine Person und diese Empfindungen, diese einfache Verliebtheit, schafft Verantwortung, mit der ich nicht umzugehen weiß, Verantwortung, die ich nur abstreiten kann. Von mir wird Abschottung gefordert, die Fixierung auf eine Person, doch sagt mir, soll ich mich einer Liebe hingeben, die so hoffnungslos scheint? Nicht, weil ich nicht bereit wäre, alles für sie aufzugeben, sondern weil sie der Beziehung keine Chance gibt und mir nicht ihre Gefühle mitteilt. Ich will nicht gegen eine undurchdringliche Mauer laufen. Der Schein geliebt zu werden ist es nicht Wert, alles zu verlieren, und nichts anderes wird von mir verlangt.

demagoge verlinken 2.4.07 08:31, kommentieren

Im Schatten der Nacht...

Kann mein Herz
nicht für einen Moment!
Aufhören zu schlagen.
Mich einfach in Ruhe lassen
diese quälende Unwissenheit
Lass Liebe ein Wort
Sehnsucht vergessen sein
Bitte, wiege mich in Schlaf
fernab aller Gedanken.

demagoge verlinken 3.4.07 09:39, kommentieren

Psychoanalyse...

Langsam durchschaue ich die Tragik meiner Seele.

Es ist die Annäherung, die meine Liebe schwinden und Gleichgültigkeit entstehen lässt. Und zu keinem anderen Zeitpunkt schlug mein Herz höher, als ich erfahren habe, dass sie unerreichbar ist.

Doch wieso dieser Schmerz? Wieso kann ich mich nicht an Liebe erfreuen und sie erwidern, wenn mir die Person doch so viel bedeutet.

Die Angst leitet mich. Ich kann niemandem Hoffnungen machen, der mich nicht in vollstem Umfang kennt. Ich könnte die Enttäuschung nicht ertragen. Ich will niemanden verletzen, und schon gar nicht verantwortlich sein für diesen unheilvollen Schmerz.

Doch wenn sie unerreichbar ist, dann erblüht mein Herz und jeder Gedanke ist an sie gerichtet, jede Emotion ein Zeichen meiner vollkommenen Hingabe. Nur in dieser Freiheit, in der keine Verpflichtung existiert, kein Druck auf mir lastet, entspringt der Einsamkeit die Liebe.

demagoge verlinken 4.4.07 17:58, kommentieren